Teilhabe von Menschen mit Autismus

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Emma Wolff liest aus der Anthologie „Ein Leben mit Autismus“

Anthologie

Emma Wolff liest in der Wortwäscherei in Bielefeld aus der Anthologie
„Ein Leben mit Autismus“. Durch Klicken auf das Buchcover werden Sie
auf die Webseite des Kanal 21 weitergeleitet.
Dort steht ein Video von der Lesung online zur Verfügung.
Die Anthologie ist 2012 im Telescope-Verlag erschienen.
Meine Texte „Vom Anderssein“ sind in dem Buch veröffentlicht.

bw family.tv – Diagnose Autismus

Ich möchte an dieser Stelle auf einen Fernsehbeitrag  des Senders bwfamily.tv zum Thema „Autismus“ hinweisen, den ich sehr gut und informativ finde:

bwfamilytv – family Lebenshilfe Diagnose Autismus

Studiogäste sind: Frau Gölz Reuschenbach und Frau Andrea Bröker von der Beratungsstelle Autismus in Karsruhe und Pfarrerin Elke Schott.

Gezeigt wird neben der Gesprächsrunde ein kleiner Filmbeitrag über einen autistischen Jungen, der eine Regelgrundschule in Baden-Württemberg besucht.

Frau Bröker spricht über einige Schwierigkeiten im Alltag aus Sicht einer erwachsenen Asperger-Autistin.

Mit Asperger auf Arbeitssuche – ein Radiobeitrag

95 Prozent aller Autisten in Deutschland sind arbeitslos. Dabei könnten Firmen von ihnen profitieren. Wenn sie Autismus nicht als Defizit, sondern als Vorteil sähen – und wenn sie weniger die Defizite als vielmehr die Spezialfähigkeiten in den Vordergrund rückten. DRadio Wissen-Reporter Felix Knoke hat Philipp von der Linden einen Tag lang begleitet.

Quelle: DRadio Wissen

In diesem Beitrag über  Phillip von der Linden, einem jungen Asperger-Autisten, geht es auch um die Berliner Firma Auticon, die nach dem dänischen Vorbild der von Thorkil Sonne gegründete Firma Specialisterne autistische Menschen im IT-Bereich beschäftigt.

Der Beitrag vom 16.03.2012 steht auf der Webseite von DRadio Wissen jetzt als Podcast zur Verfügung.

Autistisches Kind „unzumutbar“ für Nachbarn?

Einer 64-jährigen Wuppertalerin wurde eine bereits mündlich zugesagte Wohnung seitens der Vermieterin wieder abgesprochen, weil ihr Enkel autistisch ist.

Die Vermieterin sagte ihr wörtlich, dass „die Anwesenheit eines solchen Behinderten den anderen Mietern nicht zuzumuten sei“.

Zitat:

Die 64-Jährige erzählt: „Die Vermieterin rief mich an und sagte, mich hätte sie ja gerne als Mieterin. Aber ein behindertes Kind möchte sie nicht im Haus haben. Sie habe sich im Internet schlau gemacht über Autisten, und sie könne es ihren Nachbarn nicht zumuten, falls sie ihn im Flur begegnen würden oder er laute Töne von sich gebe. Außerdem hätten die Mieter dann einen Mietminderungsgrund von 25 Prozent.“

Quelle: Der Westen 

Angesichts dieses Artikels und des diskriminierenden Verhaltens der Vermieterin fehlen mir die Worte. In was für einer Welt leben wir, in der Behinderte immer und immer wieder ausgeschlossen und abgeschoben werden?

Von einer Inklusion sind wir angesichts solcher Berichte noch sehr weit entfernt, auch wenn sie wesentlicher Bestandteil der Behindertenrechtskonvention ist.

Sat1 strahlte heute in der Sendung 17.30 NRW einen Beitrag zu dem Vorfall in Wuppertal aus. Hier der Link:

Wuppertaler Mieterin diskriminiert

Erste Reaktionen wurden heute in einem weiteren Artikel in „Der Westen“ veröffentlicht:

Empörung über behindertenfeindliche Verrmieterin

Zitat:

„Es hat zuletzt viele Bemühungen für die Belange behinderter Menschen gegeben“, räumt SoVD-Sprecherin Gehms ein. Der Fall in Wuppertal zeige aber: „In der Praxis liegt noch immer vieles im Argen. Es gibt für Behinderte im Alltag noch viele Barrieren – auch in den Köpfen.“

Dem kann ich aus eigener Erfahrung leider nur zustimmen. Gesetzliche Bestimmungen existieren häufig nur auf dem Papier. Die Realität sieht für viele behinderte Menschen ganz anders aus.

 In NRW gilt ein Landesgesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, es gibt ein bundesweit gültiges Behindertengleichstellungsgesetz, seit März 2009 gilt auch in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention. Gemeinsames Ziel der Regelungen: Behinderten Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, sie einzubeziehen statt auszugrenzen.

Das aktuelle Geschehen in Wuppertal hat dieses Ziel auf jeden Fall verfehlt.

Morgen um 23.15 Uhr im WDR – Mary und Max

Morgen, am 08.09.2011 kommt der Animationsfilm „Mary und Max“ um 23.15 Uhr
im WDR Fernsehen.
In dem Film geht es um eine außergewöhnliche Freundschaft zwischen einem achtjährigen Mädchen aus Melbourne und einem 44-jährigen Asperger-Autisten,
der in New York lebt.

Kommen die Babys in Amerika aus Cola-Dosen?
Oder aus Bierkrügen wie in  Australien? fragt Mary ihren Freund Max. Der weiß prompt die Antwort: Babys kommen in Amerika aus Eiern, die je nach Religionszugehörigkeit von Rabbinern, katholischen Nonnen oder Prostituierten gelegt werden.
Das ist der Auftakt für eine ganz besondere Freundschaft zwischen zwei genialen Antihelden: Mary und Max.

Eine ausführliche Rezension kann man hier nachlesen.

RTLregional – Gegen die Angst

Gegen die Angst – so lautet der Titel eines Fernsehbeitrags vom 22.07.2011 über einen jungen Mann, der seit seinem dreizehnten Lebensjahr die Diagnose Asperger-Syndrom hat und erzählt, wie er im Alltag mit seinem Autismus zurecht kommt.

Zitat:

„Ich merke nicht, wenn ich zu viel rede, das stört mich. Ich versuche, das in den Griff zu bekommen, aber es ist schwer irgendwie. Wie einen Güterzug ohne Bremsen zum Anhalten zu bringen, ja, das ist die passende Metapher.“

Gegen die Angst – RTLregional

Im Rahmen der Wochenserie zum Thema Autismus gibt es noch vier weitere Filmbeiträge, die bei RTLregional.de angesehen und heruntergeladen werden können.

 

21.07.2011 auf Arte: Das Wrong-Planet-Syndrom – Vom Rätsel Autismus

Ein 25-minütiger Fernsehbeitrag auf Arte zum Thema „Autismus“:
„Das Wrong-Planet-Syndrom – Vom Rätsel Autismus“
Donnerstag, den 21. Juli 2011 um 8.45 Uhr und in der Wiederholung um 17.35 Uhr.

Zitat:

Dörthe Eickelberg und Pierre Girard  begleiten einen Autisten, bei dem das sogenannte Asperger-Syndrom  diagnostiziert wurde, eine leichte Form des Autismus. Er erklärt, wie er  die Welt wahrnimmt, welchen Schwierigkeiten er begegnet und wie er  seinen Alltag meistert.

Quelle: X:enius im TV

Wer den Beitrag verpasst hat, kann diesen jetzt als Video auf arte.tv anschauen

Das Wrong-Planet-Syndrom – Videobeitrag 

oder auf Youtube:

Leben mit Autismus – eine Videoreportage

Ich habe heute einen Filmbeitrag gefunden, der zwar schon etwas älter, aber im Vergleich zu vielen anderen Reportagen über Autismus gut gemacht ist, weil er nicht nur die Schwierigkeiten im Alltag zeigt, sondern auch die Chancen, diese überwinden zu können. Auch, wenn das Wort „Krankheit“ in dem Beitrag einmal fällt, wird doch mehrmals erwähnt, dass Autismus eine angeborene, genetisch bedingte Entwicklungsstörung ist.  Die Aussagen sind insgesamt stimmig und bedienen sich nicht nur der üblichen Klischees, die leider häufig in Medienberichten zu finden sind.

Hauptsächlich geht es in der Reportage um das Thema Schule (der Schüler, der in dem Beitrag vorgestellt wird, besucht ein Gymnasium mit einer Schulbegleitung), um Möglichkeiten des Nachteilsausgleichs und der Unterstützung durch das Autismus-Kompetenz-Zentrum.

Leben mit Autismus – eine Videoreportage

Weitere Informationen zum Film und eine von TV touring zusammengestellte Liste mit Adressen in Unterfranken zum Thema Autismus  sind auf der Webseite von  TV touring veröffentlicht.

Ich bin anders – Diagnose Autismus

Ein Bericht der Sendung „Das Gesundheitsmagazin“ des Bayerischen Rundfunks – verfügbar als Podcast in der ARD-Mediatkek:

Ich bin anders – Diagnose Autismus

„Ich bin anders“ – Diagnose Autismus / Autismus in der Gesellschaft:
Gespräch mit der ehemaligen Behindertenbeauftragten Ina Steiin /
Eigenarten oder Krankeheit: Gespräch mit der Mutter eines autistischen Kindes /
Autismus: Abgrenzung, Symptomatik und Behandlung /Hans Förstl, TU München

Am Anfang des Beitrags spricht ein junger Mann über sein Leben mit der Diagnose Autismus, was in der Kurzinformation über die Sendung unerwähnt bleibt..

Im Zusammenhang mit der Sendung möchte ich unbedingt auf einen kritischen Blogeintrag hinweisen, der sich mit dem Inhalt der Sendung und den darin gemachten Aussagen über Autimus auseinandersetzt:

Realitätsfilter – Lieber BR