Ungewöhnliche Lösungswege

Ein Gedanke zu „Ungewöhnliche Lösungswege

  1. Hallo Sabine

    Deine Erfahrung mit Skiern unter den Füssen erinnert mich an die Erlebnisse mit Tobias beim Skifahren.

    Einmal war er nicht dazu zu bewegen, den Hang hinunter zu fahren, da die Seilbahn auf einem Gletscher stand. Mit viel Mühe ging es dann doch, musste es gehen, da ein Aufsteigen auf den Sessel nicht mehr möglich war. Ein anderes Mal hat er die Skier abgeschnallt und ist die Piste runtergelaufen.

    Das alles war, bevor wir wussten, dass er Autist ist.

    Unwissenheit verleitet Mitmenschen sehr oft zu Äusserungen, in denen einerseits viel Unverständnis und andererseits auch viel negative Wertung steckt.

    Jetzt wo wir wissen, dass seine motorischen Schwierigkeiten und die Schwierigkeiten des Autismus ihm vieles sehr schwer machen, können wir besser damit umgehen. Oft war uns nicht klar, ob er nicht will oder nicht kann. Heute ist klar: Er kann nicht, nicht einfach so. Er sagt heute auch offen, dass er nicht mehr Skifahren will. Das müssen wir denn auch akzeptieren. Es muss ja nicht jeder ein Skifahrer sein.

    Ich hoffe denn auch, dass er eines Tages einen Sport oder eine Betätigung finden wird, die ihm Freude machen wird und die er auch mit den heute noch nicht bekannten Kollegen oder Freunden ausführen kann.

    Hoffnung lässt mich immer einen Schritt vorwärts tun.

    Liebe Grüsse
    Astrid

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