Das Glück, mir endlich nahe zu sein

Ich spüre mich.
Zum ersten Mal in meinem Leben ist das Fühlen in mir authentisch.
Das bin ich.
Nichts an mir ist mehr fremd.
Ich fühle mich frei, von einer schweren Last befreit, die am Ende unerträglich war.
Glück – langsam ahne ich, wie sich das anfühlt.
In mir angekommen zu sein, mir nahe zu sein, das sind für mich Dinge, die ich mit dem Wort Glück verbinde.
Nicht das fremdbestimmte Glück der Kindheit, wozu man mich angeblich immer hat zwingen müssen, weil ich selber nicht in der Lage gewesen sei, mein Glück zu finden.
Wie hätte ich auch etwas finden können, was in dem Moment bereits verloren gegangen war, als ich eine Rolle spielen musste, um so zu sein, wie es von mir erwartet wurde?

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s