Menschen hautnah – Im Haus der Autisten

In der Reihe “Menschen hautnah” zeigt der WDR am Donnerstag, den 08.10.3009 von 22.30 Uhr bis 23.15 Uhr den Beitrag “Der seltsame Sohn – Im Haus der Autisten”.

Ein Jahr lang hat der Autor des Beitrages, Wolfram Seeger, junge Menschen mit Autismus im Haus Bucken, einem Heim für autistische Erwachsene in Velbert beobachtet und einen Film gedreht, der den Alltag autistischer Menschen in einer von Eltern gegründeten Einrichtung zeigt.

Der Beitrag wird am Freitag, den 09. Oktober 2009 um 14.15 Uhr wiederholt.
Wer beide Sendungen verpasst hat, kann den Beitrag hier als Podcast anschauen.

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8 Gedanken zu “Menschen hautnah – Im Haus der Autisten

  1. Hallo liebe Ragna,
    mein Sohn ist 24 Jahre alt und auch Autist… durch und durch!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Seit Mai 2010 lebt er in einer WG.Er mischt sie zur Zeit vollkommen auf!
    Alle sind fertig und Freitag ist er in die Psychiatrie eingewiesen worden
    Dagmar

    • Liebe Dagmar,
      eben erst habe ich sehr betroffen deine Kommentar gelesen…. Es ist ja schon 7 Monate her! Oh, ich nutze das alles so wenig – aber jetzt – jetzt werde ich Besserung geloben. Wie geht es deinem Sohn??? Bist du auch alleinerziehend? Wo ist dein Sohn jetzt? Hast du ihn wieder zuhause? Ist er ein sog. frühkindlicher Autist nach Kanner, Asperger oder gehört er in die diagnose “Autismus Spektrumsstörung”?? Kannst du meine e-Mail Adresse
      sehen? Ich schreibe sie dir hier auf: ragna.linde@gmx.de Das ist
      einfacher! Bei Simon in Lindenberg/Mark sind Plätze frei!!!!!! Wenn du
      Interesse hast und vielleicht nicht soweit entfernt wohnst, schreibe ich dir die Telefonnummer auf…. Ich wohne in Hamburg – es ist sehr weit und ich plane irgendwie dort auf die “Ecke” zu ziehen. alles Liebe und viel Kraft für dich und für deinen Sohn alles, alles Gute.
      Herzliche liebe Grüße,
      Ragna

  2. Lieber Karl-Theodor,

    auch ich habe gerade durch “Zufall” deine Nachricht gelesen. Dankeschön! Auch ich bin nicht so fit im Umgang mit dem computer. Würde dir gerne meine E-MailAdresse hinterlassen aber ich weiß nicht, wie das verdeckt geht. Sonst müssen wir immer mal dieses Forum anklicken. Bei Facbook bin ich nicht, dass ist eine Namensvetterin von mir. Simon geht es insgesamt viel besser. Das leben und Arbeiten mit dem TEACCH Programm tut ihm sehr gut. Morgen werde ich wieder hinfahren. Ist alles ziemlich stressig aber anders geht es nicht. wenn ich in einigen Jahren in Rente gehe, werde ich da wohl auf “die Ecke” ziehen. Anders wird es finanziell nicht zu schaffen sein und ich werde nicht jünger. Diese Situation hat die Familie weiter auseinandergetrieben, da ich zu allen Feiertagen bei ihm bin. Simon kommt nur 2 mal im Jahr hierher, nach Hause und auch nur in Begleitung seines Betreuers! Die Einrichtung in Lindenberg/Mark ist großartig. Weit und breit gibt es keine Alternative. So eine ähnliche Einrichtung habe ich 2008 in Xanten am Niederrhein gesehen – die mich auch sehr beeindruckt hat. Du hast ja recht mit deiner Meinung zur Zerlegung eines Zimmers —— aber —– die Kosten sind immens und ich habe keinen goldesel im Keller — schade eigentlich —- schlimmer ist es allerdings, wenn er Menschen angreift… anschließend ist er dann vollkommen zerstört und verstört….. Es gäbe noch manches dazu zu sagen – warum – wieso – weshalb – aber das gehört nicht hierher auf eine Seite, die jeder lesen kann.
    Erzähle mir etwas von dir?!?! Morgen fahre ich zu Simon, vielleicht findest du meine Nachricht und vielleicht finden wir heraus, wie wir anders in den Kontakt treten können!

    Sehr liebe Grüße und alles gute für dich,

    Ragna
    Ah, ich glaube ich weiß jetzt, wie es geht!

  3. Liebe Sabine,

    oh weh, eben erst habe ich deine Zeilen gelesen! Ich danke dir dafür! Da merke ich mal wieder, dass ich noch immer nicht weiß, was ich so alles mit dem Computer anstellen kann und wo ich was wiederfinde! Simon geht es inzwischen etwas besser. Meine Tochter und ich haben in Lindenberg/Mark ein sehr schönes Weihnachtsfest verbracht, weil es noch viel zu früh ist, Simon nach Hause zu holen. Am Freitag fahre ich wieder zu ihm um ihn zu besuchen! Anfang März will sein Betreuer mit ihm nach Hamburg kommen. Es geht noch nicht, dass er alleine bei mir ist. Die Schatten der Vergangenheit sind für uns alle noch zu groß und wenn ich ihn dann womöglich nicht zurückbekomme habe ich ein riesiges Problem. Ach, es gäbe soviel zu erzählen aber wichtig ist für mich, wenn mir jetzt etwas geschehen würde, wüßte ich ihn gut aufgehoben und das gibt etwas Gelassenheit. Möge der Kostenträger immer mitspielen und simon sich immer besser eingewöhnen… Ich wünschte für ihn, dass er etwas glücklicher werden kann und nicht immer alles zertrümmern muss, wenn es ihm schlechtgeht… das er aus dieser negativen Spirale herauskommt. Er ist so ein liebenswürdiger Kerl. Wenn ich bedenke, dass er mal bei “Klabauter”-Theater gespielt hat und bei Eisenhans… Vermutlich ist er aber immer überfordert gewesen.
    Liebe Sabine, wer immer du sein magst, ich danke dir und ich wünsche dir alles Liebe und Gute!
    Sei herzlich gegrüßt,
    Ragna

    • Liebe Ragna,

      habe Deine Nachricht vom 9.Okt.09 heute mehr oder weniger per
      Zufall zu Gesicht bekommen.

      Ein Zimmer zu zerlegen ist in diesem Fall o.k.

      Es ist doch eine Form der Mitteilung, bzw. eine Ersatzsprache falls ich mich in dieser Situation nicht anders ausdrücken kann.

      Sicherlich eine schwierige Situation für das soziale Umfeld aber belastender für den Betroffenen selbst.

      Er hat zumindest die Möglichkeit in seiner Gruppe erleben zu
      dürfen, daß seine Bedürfnisse erkannt werden können.

      Ein gewaltiger Schritt zum Luft ablassen, dem innerlichen Überdruck
      zumindest teilweise nachvollziehbar abzubauen.

      Euch alles liebe, ein bißchen Kraft und viel, viel, viel Zusammenhalt.

      - herzlichst Theo

      PS.: Kenne mich am Computer auch nicht so aus, weiß auch nicht
      ob Du die Nachricht überhaubt erhälst, und wenn ja ob ich die Antwort
      bei mir abrufen kann.

      Danke für die Zeit

  4. Wo soll Simon wohnen und leben und zur ruhe kommen und einwenig glücklich sein….. 6 Wohngruppen liegen hinter uns. Jetzt ist er südöstlich 65 km von berlin und fast 400 km von zuhause entfern, weil es keine andere Möglichkeit gab und meine Tochter und ich hofften, er wird zur ruhe kommen…. Seit Mai etliche psychiatrischen Krankenhäuser, fixiert, sediert… meine Tochter und ich sind berufstätig, seit 5 Monaten rund um die Uhr im Einsatz….. Polizei in der wohnung, wenn die anspannung zu groß…. auf der Flucht von der neuen Wohngruppe, mit Polizei eingefangen, wieder, auch sein neues Zimmer zerlegt……. Er will weg….. Überfordert mit dem Ambulantisierungskonzept….. fühlt sich zu sehr eingeengt in der neuen Wohngruppe, die jedoch mit Teacch arbeitet. Um ihn herum sind aber alles Schüler und Heimkinder… ihm fehlt komplett die anpassungsleistungen nach seiner Odyssee. Wir sind alle am Ende!!!!!!!!! Ein nächtlicher Hilferuf… seit einer Woche ist er erst in der neuen Wohngruppe… er hat Heimweh… dabei hatte er sich so sehr auf sein neues Leben gefreut… es zerreist ihn… Danke für’s “zuhören”… wer immer das liest…..
    Lieben Gruß an alle Betroffenen,
    Ragna Linde

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