Eltern kämpfen weiter für ein Recht auf adäquate Bildung

WICHTIG!!!   WICHTIG!!!    WICHTIG!!!

 

Immer noch kämpfen Eltern in Berlin für das Recht auf adäquate Bildung ihrer autistischen Kinder. Durch die Sparmaßnahmen des Berliner Senats fehlen die finanziellen Mittel für eine spezielle Schulbegleitung, ohne die diese Kinder kaum eine Chance haben, eine Schule  besuchen zu können. Ein unhaltbarer Zustand für die Eltern, aber vor allen Dingen auch für die Kinder, denen so ihr Recht auf Bildung verwehrt oder zumindest beschnitten wird.

Als Mutter eines Jungen mit Asperger-Syndrom weiß ich aus eigener Erfahrung um die Schwierigkeiten einer optimalen Beschulung autistischer Kinder und ich möchte mit diesem Artikel einen kleinen Beitrag zur Unterstützung der Eltern und Kinder in Berlin leisten.   

Elternbrief  Nr. 4     

Herrn
Erhard Laube
Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Leitung Abt. I
Beuthstr. 6 – 8
10117 Berlin

Berlin, den 16.07.2009

Offener Brief zur Schulhelfer-Problematik 2009

Sehr geehrter Herr Laube!

Für alle Eltern, die sich in der Thematik engagiert haben und engagieren, sowohl zu Beginn des soeben beendeten Schuljahres, wie auch in der Zeit danach bis in die Gegenwart, ist der ganze Sachverhalt bei weitem kein reiner Zeitvertrieb. Wir Eltern könnten und würden die dafür investierte Zeit sicherlich lieber mit unseren Kindern verbringen. Nur erkennen wir eindeutig, daß wir unsern Kindern lieber jetzt helfen, statt die langfristigen Konsequenzen und Folgen in Kauf zu nehmen. Unsere Kinder sind teils geistig beeinträchtigt, teils körperlich, teils beides. Eins haben sie alle gemeinsam: keines dieser Kinder möchte “nichts” lernen. Unsere Kinder haben Spaß am Lernen. Sie entwickeln Freundschaften und Bindungen, einige schneller, andere langsamer.

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Elternbrief  Nr. 5   

John Frederick Knight – will lernen wie jedes andere Kind, aber kann das nur mit einem Schulhelfer

Am 31. August 2007 wurde mein Sohn an der Helene-Haeusler-Schule, einem Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt “Geistige Entwicklung”, eingeschult. Die Einschulungsfeier fand in der Aula im ersten Stock des Schulgebäudes statt. Im Laufe der Feier öffnete ein Elternteil unbedarft ein Fenster, um frische Luft hineinzulassen. John rannte sofort los und wurde durch Glück und Geistesgegenwart gerade noch rechtzeitig von der Fensterbank gezogen, bevor er aus dem Fenster springen konnte. John ist motorisch sehr aktiv und fit – bei fehlendem Gefahrenbewusstsein. Man kann ihn keine einzige Sekunde aus den Augen lassen, ohne seine Gesundheit und sein Leben zu gefährden.

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(Veröffentlichung mit Genehmigung des Elternzentrums Berlin)

Weitere Elternbriefe und jede Menge Informationen zu diesem wichtigen Thema finden Sie auf der Homepage des Elternzentrums Berlin und des Autismus-Elternzentrums-Berlin.

 

Wir sind schließlich Menschen wie alle anderen auch, nur ein wenig anders.
Das heißt aber nicht, dass man uns das Recht auf Bildung verwehren darf und uns an den Rand der Gesellschaft stellt. Wir leben nämlich auch mittendrin.

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