Welt-Autismus-Tag 2009 in Bonn

Kein Mensch verlangt von einem gelähmten Kind, dass es von alleine ohne Rollstuhl durch die Welt läuft, aber zu viele verlangen von einem autistischen Kind, dass es sich ohne Hilfen und möglichst unauffällig mit den Bedingungen unserer nicht autistischen Welt zurecht findet.

So heißt es in der Ankündigung zu einer Veranstaltung in der Johannesschule Bonn anlässlich des Welt-Autismus-Tages  am  02.04. 2009.

Hier die wichtigsten Daten zur offenen Informationsveranstaltung in Bonn:

Thema: Diagnostik und Therapie bei autistischen Störungen
Termin: 02.04.2009
Uhrzeit: ab 19.30 Uhr
Referent: Herr Lechmann vom ATZ Köln

Weitere Informationen bietet u.a. die Plattform Kobinet

Ein Gedanke zu „Welt-Autismus-Tag 2009 in Bonn

  1. INtegration statt OUTismus

    „Autisten, das hört man ja jetzt öfters. Gibt es die schon länger?“ – Leitung einer Gesamtschule in, sagen wir gnädig nur NRW.

    Autisten galten lange als monströse Folge von eisig auf Karriere getrimmten, lieblosen Kühlschrankmüttern, das Kind folglich bedauerlich fühllos, also schwerbehindert.
    Nach Rainman mit Dustin Hoffmann mutierten diese Wesen: „Autist. Interessant. Was kann Ihres denn Besonderes?“ Autisten plötzlich im Minimum schrullige Hochbegabte, im besten Fall savants. Sie können Telefonbücher auswendig singen oder so.

    Die eine gesellschaftliche Vorstellung so sparsam im Geiste wie die andere. Setzen, sechs. – Wer oder was ist denn nun ein Autist, bittschön? Und was hat es mit diesen Unter-Gattungen auf sich: frühkindliche Sorte, Asperger Syndrome (!), high functioning, Kanner Autisten usw.?

    Wir laden ein. Das Programm ist reichhaltig. Freude und Liebe für und mit Autisten, was sonst. Und Sorgen allerorts, Kindergarten, Schulen ff. Alles da. Was wir noch gebrauchen können: Gäste jedweden Interesses. Vielleicht Sie. Formlose Anmeldung per Mail wäre toll.

    Zauberwort: Integration. Je mehr Menschen wissen, desto größer ihr Verständnis. Trivial, aber wahr. Der UN-Tag des Autismus. Endlich.
    Integration statt Outismus. Das Nicht-Fremde bekommt Annahme und Akzeptanz.

    Erlöse gehen an ein Wohnheim für autistische und nichtautistische Menschen. Ich habe nichts gegen Sätze wie „Es ist ja für einen guten Zweck!“ Sonst würde ich es einsetzen.

    Kommen Sie zu uns und zweckfreien Autisten. Ich grüße Sie freundlich

    Sonja Röder

    „Ich fühle weit mehr als Euch lieb ist“, Zitat einer Aspergerin, 14.

    W E L T – A U T I S M U S – T A G

    U 2. April 2009, 19.30 Uhr
    N Johannesschule Bonn
    – Rehfuesstraße 38

    T
    A Offene Informationsveranstaltung

    G

    Vortrag über Diagnostik und Therapie
    D bei autistischen Störungen
    E Referent: Diplom-Psychologe Claus Lechmann
    S Leiter ATZ Köln

    A sowie Beiträge von
    U der Fachbeauftragten des Schulamtes Bonn
    T Frau Martina Salchow,

    I mit Betroffenen, Therapeuten und Selbsthilfegruppen

    S

    M Projekt der Selbsthilfegruppen betroffener Eltern des Regionalverbandes
    U autismus Köln/ Bonn e.V., Adam-Stegerwald-Straße 9, 51063 Köln
    S http://www.autismus-koelnbonn.de

    in Zusammenarbeit mit der Johannesschule Bonn, Rehfuesstraße 38, 53115 Bonn.

    Projektleiter: Peter Schumacher,

    e-mail: wirhelfenuns@gmx.de /www.fruehkindlicherautismus.de

    .. Sonja Röder
    .. Adolfstr. 54
    .. 53111 Bonn

    .. 02 28.369 50 69
    .. 01 78.556 97 68

    .. Roederso@aol.com

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