Und immer wieder warten

Seit fünf Jahren ein Leben auf Wartelisten von Ärzten, Therapeuten, Psychologen. Dazwischen immer wieder Verhaltensauffälligkeiten in der Schule, Schulwechsel, stationärer Aufenthalt in der KJP und keine Diagnose.

Dafür aber Sätze wie: „Das Kind ist einfach frech, schlecht erzogen.“
Lehrer, die überfordert sind, Schüler, die hänseln, weil das Kind anders ist.
Mobbing in der Schule.

Dann endlich die Diagnose – Asperger-Syndrom.
Beinahe ein Aufatmen, weil das Warten nun ein Ende hat.
Das Kind bekommt einen Namen, Probleme werden fassbar. Verhaltensmuster lassen sich erklären.
Trotzdem wieder ein Schulwechsel.

Und

wieder warten.
Bis zu einem Jahr.
Dieses Mal auf einen Therapieplatz im Autismus-Therapie-Zentrum.

Der typische Lebenslauf eine Kindes mit Asperger-Syndrom?

In den letzten Tagen habe ich einen dazu einen Artikel der HAN-Online im Internet gefunden, der den Fall eines zwölfjährigen, hochintelligenten Jungen mit Asperger-Syndrom beschreibt.

Es ist traurig, welchen Leidensweg viele dieser Kinder gehen müssen und auf wieviel Ablehnung und Unverständnis sie gerade in der Schule stoßen.

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