Schulpflicht kontra Beschulungspflicht

Es gibt in Deutschland eine Schulpflicht.
Das heißt, ich bin verpflichtet, meinen Sohn in die Schule zu schicken und er ist verpflichtet, die Schule täglich zu besuchen.
So weit so gut.
Aber wie steht es mit der Beschulungspflicht?
Warum dürfen Schulen immer wieder das Handtuch schmeißen, ohne das man als Eltern das Recht hat, auf eine Beschulungspflicht zu bestehen?
Beschulungspflicht ohne Beschulungsrecht?

„Jeder junge Mensch hat ohne Rücksicht auf seine wirtschaftliche Lage und Herkunft und sein Geschlecht ein Recht
auf schulische Bildung, Erziehung und individuelle Förderung“

So steht es zumindest im Schulgesetz von NRW.

Aber Worte sind geduldig, denn es scheint, als gelte dieses Recht längst nicht für alle Kinder. Denn was nützt ihnen ein im Schulgesetz verankertes Recht, wenn auf der anderen Seite die Beschulungspflicht nicht eingehalten wird?

Kinder, die aus dem Rahmen fallen, können auch eine Herausforderung sein.

Allzu oft sind Lehrkräfte und Schulen damit aber einfach überfordert.
Dann ist es meist nur eine Frage der Zeit, bis sich die Schule von der Beschulungspflicht befreit. Die Schulpflicht bleibt aber weiterhin bestehen.
Eltern werden bestraft, wenn sie ihr nicht nachkommen.
Aber werden Schulen bestraft, wenn sie sich der Beschulungspflicht entziehen?
Können Eltern das Recht ihres Kindes auf eine seiner Begabung entsprechende Förderung einklagen?
Ja?
Auch, wenn sie aus dem Rahmen fallen, weil sie „anders“ sind?

Ein Gedanke zu „Schulpflicht kontra Beschulungspflicht

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